Gaukönigshofen | von Von unserer Mitarbeiterin HANNELORE GRIMM

Wenn alle in einem Boot sitzen

„Wir sitzen alle in einem Boot.“ Dieses Motto stellten die Schüler über ihre Verabschiedungsfeier aus der Hauptschule.
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„Wir sitzen alle in einem Boot.“ Dieses Motto stellten die Schüler über ihre Verabschiedungsfeier aus der Hauptschule.

Der neue Lebensabschnitt beginnt für 13 Jugendliche mit einer Ausbildung, sechs werden weitere Schulen besuchen und bei vier ist der Weg noch offen.

Als Klassenbeste zeichnete Schulleiterin Dr. Ruth Klawitter Jasmin Eckstein mit einem Notendurchschnitt von 1,77 aus sowie Marco Dopf (2,05) und Christian Lässig mit 2,27.

Die Veranstaltung, die wegen der Sanierungsarbeiten im Schulgebäude ins Jakobushaus ausgelagert worden war, begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Klaus König hielt.

Auf die vergangenen zwei Jahre, in denen er mit den Jugendlichen in einem Boot saß, ging stellvertretender Schulleiter Ferdinand Kaiser ein. Mit einem Augenzwinkern berichtete er den Besuchern, darunter neben örtlichen und auswärtigen Lehrerkollegen, sowie Bürgermeister Edwin Gramlich (Bütthard) Ludwig Mühleck (Sonderhofen) und Helmut Krämer aus Giebelstadt von seinen Erfahrungen mit der Klasse.

Kaiser sprach im Namen der Entlassschüler seinen Dank besonders der Übergangsmanagerin der Handwerkskammer (HWK) Stefanie Kott aus. Sie habe dafür gesorgt, dass fast alle Jugendlichen wissen, wie es beruflich für sie weitergeht.

Laut dem Schulverbandsvorsitzenden Bürgermeister Bernhard Rhein werden die mit 2,5 Millionen Euro veranschlagten Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an der Hauptschule zu Beginn des kommenden Schuljahres weitgehend abgeschlossen sein.

Elternbeiratsvorsitzende Karin Angly erinnerte an den Arbeitsaufwand der Lehrkräfte die sich, nach ihren Worten, um jeden harten Schultag bemüht und durch möglichst interessanten Unterricht die Jugendlichen auf das künftige Leben vorbereitet haben.

Schülersprecher Jasmin Eckstein und Christian Lässig schlossen in ihrem Dank an alle, die sie auf dem schulischen Weg begleitet haben, auch Hausmeister Burkard Ullman ein. Zum „Burgl“, so die Jugendlichen, konnten sie immer gehen wenn es Probleme mit den Lehrern gab und er war es auch, der ihnen, schon mal verbal in den Hintern trat, wenn mal einer keinen Bock auf Schule hatte.

Bevor Ruth Klawitter mit Ferdinand Kaiser die Zeugnisse verteilte, ging sie auf die Besonderheiten ein, die besonders das Schulleben der Neuntklässler geprägt haben.

So wechselten im laufenden Schuljahr die Schüler wegen der Umbaumaßnahmen öfter mal das Klassenzimmer, das sie jetzt nach der Renovierung kurzzeitig noch „genießen“ konnten. Nicht wie üblich absolvierte die Klasse die Prüfungen für den qualifizierenden Abschluss in der Hauptschule sondern absolvierten die schriftlichen Arbeiten im Haus der Jugend und die mündliche Prüfung in der Küche der Grundschule.

Vor dem Ende der offiziellen Feier, die von der Blaskapelle und dem Schulchor unter der Leitung von Kurt Müller eine festliche Note bekam, verabschiedete die Schulleiterin von Karin Angly und Stellvertreter Tobias Gabel. Dem Dank von Ruth Klawitter für die Einsatzbereitschaft, die Karin Angly in ihrem Amt gezeigt hat, schloss sich im Namen der Elternvertretung auch Ingeborg Schnorrpfeil an.

ONLINE-TIPP

Weitere Bilder von der Abschlussfeier der Gaukönigshöfer Hauptschule unter wuerzburg.mainpost.de

| von Von unserer Mitarbeiterin HANNELORE GRIMM
23.07.2010, 15:30 Uhr von
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